Das Vermächtnis des geheimen Buches
Von Soulsnatcher • 3. Februar 2008 • Kategorie: Leben, RezensionenGestern Abend gesehen: Den Neuen mit Nicolas Cage.
“DasVermächtnis des geheimenen Buches”
Nachdem ich letzten Samstag mit MaoB in “I am Legend” war, wollte ich es diese Woche etwas “bodenständiger” angehen. Naja, soweit die Theorie.
Cage hat als Ben Gates bereits im ersten Teil ein ziemlich hippes “Neu-Zeit-Indiana-Jones” Abenteuer hingelegt und ich ging davon aus, der der Neffe von Francis Ford Coppola das auch zweimal kann.
Und ja: er kann.
Sicherlich wird er mit seiner Darstellung des Ben Gates immer wieder mit dem Indiana Jones Stempel versehen, obwohl diese Filme das eigentlich nicht verdient haben.
Gut, für die, die nach all den Trailern, Teasern, Spoilern, Werbeaftritten und Spots immer noch nicht wissen, worum es geht:
Ben Gates ist ein Historiker und Nachkomme einer Familie, die offenbar in den USA ihre Spuren hinterlassen hat. Im Ersten Teil besass seine Familie den Schlüssel zum Schatz der Tempelritter, in diesem wurde einer seiner Vorfahren am gleichen Tag ermordet, an dem ich auch Abe Linclon sich eine Kugel einfängt. Während die Gates’sche Familiensaga besagt das Thomas Gates (eben besagter Vorfahr) gerade dabei war, einen Code zu entschlüsseln und seine bereits entschlüsselte Arbeit strebend ins Feuer warf, als er erkannte das er von Rebellen angeheuert wurde, tauchen nun, Beweise auf, die besagten Thomas Gates mit eben diesen Attentätern in Verbindung bringen.
Das kann Gates natürlich nicht auf sich sitzen lassen und erklärt seinem Partner auch mit einem interessanten Wortspiel warum. In den USA wird Kaffee auch “Mud” genannt, was soviel wie “Dreck” bedeutet. Wenn jemand “Durch den Dreck gezogen” wird, geht das auf einen Attentäter aus dem 19. Jahrhundert zurück, der zwar im nachhinein freigesprochen wurde, dennoch nie richtig rehabiliert. (konnte vom Autoren diese Artikels noch nicht verifiziert werden)
Also macht sich Gates wieder auf den Weg. Er will dabei in erster Linie die Unschuld seines Urgroßvaters beweisen, naja und nebenbei auch noch die Existens einer Legende: Cibola! Eine der geheimnissvollen 7 Goldstädte.
Das ihm das nach einigen spektakulären Aktionen natürlich gelingt, er dabei Einsicht erhält in das “Buch des Präsidenten”, der Zuschauer noch einige pikante Details über die verschiedenen Verschwörungstheorien erfährt und Ed Harris verliert, das Gute siegt, ist sicher nichts ungewöhnliches mehr.
Der Film ist sehenswert. Wenn auch die Story sicher nicht als Bahnbrechend oder Schulenswert in die Geschichte des Films eingehen wird. ch denke auch nicht, das dieser Film den “Klassikerstempel” erhält, wie es zum Beispiel Indiana Jones hat.
Für mich immer wieder ein Erlebniss: Das Kino selber.
Da sind zum einen die Chiccas. Die, die laut und vernehmlich seufzen und sich bis zu dem Moment (leider oft auch noch länger) über Dinge unterhalten, die der Author eigentlich gar nicht wissen will. Schuhe, Handtaschen, das letzte Date.
Dann sind da die “harten Jungs”. Sie identifizieren sich mit dem Pro- manchmal aber auch mit dem Antagonisten des Films. Ehrfürchtig schweigen sie, sobald der erste Ton des Firmenjingles von Warner Bros. erklingt.
Ganz schlimm:
Der “Popcorn/Nacho/Gummibären mit 100 Dezibel” Mensch.
Nicht nur Männer/Jungs sonder auch manchen Frauen/Mädchen schaffen es, besagte Leckereien mit einer Lautstärke zu essen, die dem Autoren die Gänsehaut über den Rücken macht und es teilweise sogar völlig unmöglich macht, das Rattern einer Gattling Gun zu vernehmen. Sogar bei Dolby Surround!
Liebe Leute. Hat euch eure mami denn gar nichts beigebracht? Oder ist das Essen mit offenem Mund eine alte Familientradition?
Und warum bitte muss eure Tüte so vernehmlich laut rascheln? Warum muss man dann auch noch mit offenem Mund reden? So das ich, wenn ihr hinter mir sitzt, mir automatisch mit der Hand über den Hinterkopf fahre, weil ich Angst habe, das sich eurer halbgekautes Popcorn in meinen Haaren festsetzt?
Und nein, DU bist nicht Ben Gates. Du musst nicht jeden Spruch nachkommentieren. Musst nicht deinem Nachbarn noch schnell berichten, das ja eigentlich in Pearl Harbour nicht ein einziges US Flugzeug starten konnte.
Naja, immer wieder ein Erlebnis und auch wenn ich mich darüber aufrege: Ich liebe es ![]()

Ah yes! Da mir der erste auch schon gefallen hat werde ich mir den wohl auch mal antun!
…der ami hat in pearl habor keinen hoch gekriegt…
