Back to life
Von Soulsnatcher • 7. Juli 2008 • Kategorie: Fühlen, Montag, Sex 'n twobridgesNun hat es mich also wieder. Mein gewohntes Chaos. Vom Single lifeStyle merke ich mal gerade gar nichts. Sollte ich da nicht eigentlich relaxed sein?
Vor allem nach dem Wochenende?
Ja, sollte ich. Bin ich aber nicht. Die Frage: was mach ich nach Feierabend stellt sich mal wieder. Ich denke ich bleibe einfach mal wieder daheim heute. Vielleicht lässt sich ja jemand zu einem Besuch animieren.
Sollte ich vielleicht einen Aufruf starten?
Männlich, ledig nicht mehr ganz so jung sucht....
Oder ich experimentiere noch ein wenig mit meiner Cam. In der nächsten Zeit stehen ein paar Shootings an (klingt cool, oder?) und da sollte ich besser wissen was ich tue.
Man will sich ja schliesslich keine Blöße geben.
Der Job hat mir heute schon wieder eine geballte Ladung Missmut verschafft. Manche meiner Anrufer sind regelrecht erbärmlich. So wie Frau R aus M, die permanent versucht, sich Freifahrten zu verschaffen, meine Fahrer beleidigt, meine Disponenten beleidigt und auch vor mir nicht Halt macht. Grauenhafte Person.
Dafür ist das Wetter genial. Äusserst Hormonfördernd. Windig, Sonnig, angenehm.
Schade nur, das ich wieder nicht so viel davon habe, sitze ja bis um 20 Uhr hier.
Da stellt sich auch die elementare Frage:
Immer wieder höre/lese ich wie Menschen mit ihrem Job umgehen. Ist es korrekt, sich über diesen zu definieren? Mich nervt es meist, wenn ich in meiner Freizeit darauf angesprochen werde, aber im Gegenzug erzähle ich häufig davon. Wie weit darf ein Job mein Leben bestimmen? Wie weit darf ich meinen Job dem Privatleben vorziehen?
Und überhaupt…. Was zur Hölle ist denn überhaupt dieses Privatleben? Finde ich das irgendwo? Wer kann es mir zeigen oder definieren?

Leben ist das was dich jeden Tag fickt. Und das Privatleben macht das unter Ausschluss der Öffentlichkeit ….
*prust* gut definiert, Mao-B
Hmm OK.
Besser so als gar keinen Sex
Zu deiner letzten Frage: Ich denke, es muss jeder selbst entshceiden, wie sehr der Job das Leben bestimmt und wie man damit am zufriedensten ist. Manche Jobs sind einfach so geschaffen, dass man sie nur machen kann, wenn man sie lebt. Andere weiderum sind wohl “nur” zum Geldverdienen. je nachdem, wie es für einen der beste Weg ist, ist es okay. Ein bisschen bestimmt der Job immer das Leben. Weil er einfach zeitlich gesehen schon einen großen Teil davon ausmacht. Aber wenn du dich nicht über den Job definieren willst (so wie andere das zB über ihren Familienstand tun),dann lass es. Und das ist auch okay. Definier dich über das,was dich ausmacht. Und das kann eben bei jedem etwas anderes sein.