The next generation(s)

Von Soulsnatcher • 28. Juli 2008 • Kategorie: Fühlen, Leben, Montag

Erwachen, umsehen. Realisieren warum man im Arbeitszimmer liegt auf dem Gästebett.

Dann das erste Quieken, das tappsende Geräusch kleiner Füsse die nur zwei Geschwindigkeiten zu kennen scheinen: Vollgas oder stehen bleiben.
Ah ja, Family Business. Aufstehen, die Tür öffnen, da steht SIE und grinst.

In den vergangen Tagen hat sie mein geruhsames Singleleben mit ihren Eltern mal gehörig durcheinander gewirbelt. Endlich mal Leben in der Bude! 197_9722.jpg

Noch vor kurzem meinte eine Bekannte, meine Wohnung sei zu leer, da fehle noch was. Jetzt weiss ich was:

Leben!

Flaschen die herumstehen, Krümel auf dem Tisch, Unordnung in leichtem und starkem Ausmaß, eben Leben.197_9706.jpg

Dazu das “Da”, “Papa”, “Mama” und manchmal, aber nur manchmal “Opa”. Auf den Schoss nehmen, Dinge zeigen, erklären, zappeln weil sie wieder auf den Boden will.

Das intensive betrachten einer toten Motte und das suchen nach Hund oder Katze im Garten.

Abends dann die Gespräche mit Sohn und Schwiegertochter auf dem Balkon, leise, mit ruhiger Stimme und im Hintergrundrauschen die Geräusche der Stadt. Schöner als Urlaub.

Die Dinge erscheinen leicht, Probleme weit fort. Wichtiges verliert seinen Sinn, Unwichtiges erscheint Weltbewegend.

Guten Tag da draussen, wo immer ihr auch seid.

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10 Responses to “The next generation(s)”
  1. Ja mir gefällt das auch. Und ich hab das fast jeden Tag. Aber ich wette du freust dich auch wenns vorbei ist, oder?

  2. Soulsnatcher says:

    Nicht so wirklich.
    Aber frag mal in ein paar Tagen noch mal :)

  3. That´s Life…mein alterchen :-)
    Aber ist es nicht schön, dass man sich in der heutigen , stressigen, schnelllebigen und anonymen Zeit, an solchen “kleinen” Sachen erfreuen kann und einem durch so etwas die schöne Seite des Lebens gezeigt wird..
    Wozu - wenn nicht für sowas - lohnt es sich morgens auf zu stehen?? Es passiert nicht immer - aber wenn - geniesst man es! Auch wenn es vergänglich ist…

  4. Soulsnatcher says:

    Stimmt. absolut.

    Um es mit den Römern zu sagen: “Carpe Diem”.
    Das Zitat wird so oft verwendet, aber kaum einer denkt über die Bedeutung nach.
    “Geniesse den Tag”.
    Ja, den Tag geniessen… und verlange nicht das dein ganzes Leben schön wird.

  5. wenn’s mal ein bairischer Babysitter sein darf: gerne! So eine süße Zuckerschnute. Well done :-)

  6. Soulsnatcher says:

    Na warum nicht?
    Warte nur ein weilchen, dann gibt Ronin sie bestimmt gern mal für ein Wochenende im schönen Bayern ab :)

  7. hmmm, ja, kinder:-)
    wehm sagst du das?
    Aber sie können auch ganz schön anstrengen, dass kann ich dir sagen:-)
    Du hast den Vorteil, Du kannst Sie wieder abgeben, dein Sohn und seine Frau können das nicht, das setzt dich in ein ganz anderes Verhältniss zu deinem Enkelchen. Aber es ist halt auch dein Enkelchen! Süßer Knopf übrigens……

  8. Kinder? Ich mag Kinder. Ich pack halt nur kein ganzes… *scnr*

  9. Na! Dazu kann ich aus meinen Erfahrungswerten folgendes berichten:
    Ich mochte eigentlich auch nie Kinder, Sie sind laut,nerven,quängeln und wollen immer beschäftigt sein!
    Dann habe ich meine beiden bekommen und muss sagen, ich bin erstaunt, wie man sich im Bezug auf Kinder ändern kann, wenn man eigene hat. Man sieht die Welt dann irgendwie mit anderen Augen!

  10. Kinder sind was ganz feines. Und ich habe ja drei davon. Sie können anstrengend, nerfig und und und sein. Sie können auch ganz ganz lieb sein. Aber ohne Kinder wäre das hier zu Hause so ausgestorben! Ich will sie nicht missen.

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