Handygeführte Sight Seeing Touren
Von Soulsnatcher • 23. August 2008 • Kategorie: Freitag, Leben, Schreiben, Sex 'n twobridgesDas Spiel ist ja immer dasselbe. Wenn der Soulsnatcher sich mal was anderes vornimmt als “schauen was der Abend bringt”, also etwas das ein gewisses Mass an Planung erfordert und voraussetzt an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit zu sein, dann geht das gründlich und grundsätzlich daneben.
Auch gestern. Um 18 Uhr wollte ich in Saarbrücken sein um mich mit dem CoAuthor zu meeten. Es sollte ein Abend bei Essen und Wein und detaillierten Planungsgesprächen über das aktuelle Projekt sein. Trotz erster Wirrnisse die sich noch lösen liessen erreiche ich die Autobahn ein erstes Mal um 17:30. Biege in die Auffahrt und erhalte den ersten Anruf. Systemausfall!
Super, nächste Ausfahrt raus, um die Ecke, ins Büro, reparieren, neu starten und prüfen, wieder auf die Autobahn. Diesmal schaffe ich ca. 20 km und erreiche Limbach bis mein Handy klingelt. Halten auf der Standspur und mit Gänsehaut das Attentat auf mein Leben durch einen Kleinbuss mit Anhänger, dessen trotteliger Fahrer nicht in der Lage war sein Gespann zu kontrollieren im Rückspiegel verfolgen. Nach verschiedenen Handygesprächen, Testanrufen und Wutausbrüchen fahre ich zurück ins Büro.
Krisengespräche mit Geschäftsführung und technischem Support der Firma S******.
System läuft stabil, Lösung am Montag.
Also wieder auf die Bahn. Diesmal erreiche ich Saarbrücken, fahre nach der Googleearth Anweisung und.. erreiche in einem wahren ”Wasserfall aus Regen” wieder die A8. Ich bin einmal rund um Saarbrücken gefahren. Handy raus, den CoAutoren zum wiederholten Male anrufen, wie fahre ich?
Wegerklärung, dann ein Boxenstopp der reif für die F1 wäre. Halten, Rausspringen, 20 L Super, zahlen, rein, und los.
Keine 10 Minuten Später erreiche ich Saarbücken erneut und…. verfahre mich wieder.
Handy raus, wieder anrufen. Diesmal halte ich ihn in der Leitung, fahre durch Saarbrücken, lasse mich lotsen und sehe mir diese eigentlich sehr schöne Stadt bei Nacht und strömendem Regen an.
Endlich erreiche ich die richtige Adresse, genau 30 Sekunden nachdem der Regen aufgehört hat und wieder Sicht herrscht und habe bereits 10 Minuten später ein Glas mit einem hervorragenden Rotwein in der Hand.
Endlich Ruhe. Das Handy hat einen leeren Akku, was nicht immer unbedingt nachteilig sein muss und die Restspannung reicht eben noch für eine SMS an “des Könichs Gemahlin”.
Fazit: Bleib dran, irgendwann erreichst du das Ziel. Aber kauf dir einen Ersatzakku oder ein Ladekabel.
Guten Tag da draussen, wo immer ihr auch seid.

Mein allerliebstes Werbegeschenk ist ein “Notstromaggregat” für’s Handy. Ein kleines Teil, so groß wie Zündholzschachtel mit einer Kurbel dran zum Handy aufladen. Ich hab es aufgehoben, weil ich dachte, irgendwann geh ich den Jakobsweg und dann brauch ich das
Sight Seeing in SB kann ich mir echt spannend vorstellen, aber wer ist der Co Autor????
Der CoAutor ist jemand der das gleiche Hobby hat wie ich und mit dem ich ein Projekt mache.