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A day at the races

Soulsnatcher 05.07.2009; 19:38;

Kategorien: Sonntag, Knippsen, Unterwegs,

without a night in the opera.

In einem eleganten, etwa 10 Meter weiten Bogen spritzt der Dreck. Das Röhren der Maschinen jagt den anwesenden Herren der Schöpfung - und sicher auch einigen Damen - eine Gänsehaut über die Arme.
Weit vorgebeugt kämpfen sich die Fahrer auf ihren Maschinen durch den Staub des Vordermannes.
Die Maschinen selber scheinen auf ein Minimum ihres seins zu reduziert sein. Die Tanks so klein, das eine Runde länger schon eng werden kann, die Spritzbleche über den Rädern so hoch, das sie nur Makulatur sein können.
Grasbahnrennen.
Grasbahnrennen in Zweibrücken.

Der Tag war als angenehmes Ereigniss geplant. Mit einigen Freunden am Zweibrücker Reitplatz sitzen und die Rennen schauen. So weit der Plan.
Das Ende sah dann so aus, dass nach ein paar sehr witzigen Events - vor allem die Minis zwischen 6 und 14 Jahren konnten begeistern - eines der letzten Profirennen kam.
Die Start- und Zielgerade lag auf der anderen Seite der Bahn. Die Fahrer starten. Ihre Geschwindigkeit ist definitiv höher als die der vorherigen Rennen. Der Pulk zieht sich schon nach wenigen Metern etwas auseinander und als die Fahrer aus der Kurve vor mir kommen, kommt es mir schon vor als habe der ein oder andere Schwierigkeiten.
Dann die nächste Kurve.
Für mich als Zuschauer verschwindet der Pulk Motorräder in einer Fontäne aus Staub und Dreck... und dann, mit stockendem Atem registriert man, das ganz oben aus dieser Fontäne kurz ein Mensch und ein wenig Maschine - in geschätzten drei Metern Höhe - auftauchen.
Sofort wird die rote Flagge gezeigt, das Rennen ist abgebrochen. Stille senkt sich über diese moderne Abart eines Circus Maximus, in dem die Gladiatoren mit PS statt Schwertern kämpfen.
Als der Staub sich lichtet ist bereits der erste Wagen des Sanitätsdienstes mit Blaulichtern zu sehen, auf der Strecke liegt eine Maschine. Noch bevor die anderen Maschinen ihre Auslaufrunde beendet haben, beugen sich bereits Sanitäter über Menschen.
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Was ist passiert?
Keiner weiss es genau, es wird geraten, spekuliert. Der zweite Wagen, der dritte, dann der Abschleppwagen der schon mehrere Rennmaschinen abtransportiert hat. Menschen, rennen hin und her. Mutmassungen machen die Runde. Dann taucht der dritte Wagen das San-Dienstes auf. Drei Opfer?
Sanitäter rennen hin und her, bringen Taschen. Der Sprecher bittet das Publikum um Geduld, klärt auf, das drei Fahrer beteiligt waren. Dann, nach endlosen Minuten die Ankündigung, das ein Hubschrauber angefordert wurde.

Letzen Endes wurde die Veranstaltung hier abgebrochen. Die Fahrer, die nicht in diesen Unfall verwickelt waren, entschieden sich dazu, auf die Siegerehrung zu verzichten.
Für die drei verletzten Fahrer wohl nur ein schwacher Trost. Jeder von ihnen fuhr um den Sieg. Jeder von ihnen hoffte auf eine Chance.
So wie jeder Mensch immer auf seine Chance hofft....

Gutes hoffen, da .... Ach, diesmal nicht.

Tags: Zweibrücken, Grasbahnrennen,


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