Über das Schreiben und lange Wege « home alone » In the Line of Fire
home alone
Soulsnatcher 23.11.2008; 14:35;
Kategorien: Leben , Samstag, Sex 'n twobridges,
Sonntag. Draussen ist es kalt und über Zweibrücken liegen graue Wolken. Ab und zu fliegen einige kleinere, kaum zu sehende Schneeflocken vorbei und der Wind pfeift ums Haus.
Dampfender Kaffee auf der Tresenplatte,
Sliotar aus den Lautsprechern.

Nachdem ich zwei Tage lang geackert habe um mir einen netten Arbeitsplatz daheim einzurichten gönnte ich mir dann gestern einen netten Abend mit James.
Wer James ist?
James ist etwa 40, tolle blaue Augen, durchtrainiert und mit einem stressigen Beruf gesegnet. James ist Agent seiner Majestät beim britischen MI6. Noch dazu ein "Doppel Null".

James hat vor einiger Zeit zusehen müssen, wie die Frau die er liebte im Fahrstuhl eines sinkenden Hauses in Venedig ertrank. Das hat ihn mitgenommen. Seither möchte er gern Rache nehmen, wovon seine Chefin natürlich nicht begeistert ist. Die hat aber auch noch ganz andere Probleme. Eine Geheimorganisation die ihre Geschäfte durch Einmischung in die Politik aller möglichen Länder macht, hat "überall" ihre Leute. Leider war auch ihr persönlicher Assistent einer dieser Leute. Das schmeckt ihr gar nicht, genauso wenig wie die Tatsache das James den Mann nicht lebend gefasst hat, sondern kurzerhand, mit einem Bein an einem Seil hängend welches mit einem langsam auseinander fallenden Gerüst verbunden ist, den Assi erschossen hat.
Also durte der arme James mal wieder quer durch die halbe Welt jagen um rauszukriegen, was für Typen da eigentlich hinter stecken. Und damit nicht genug. Nein, er wird auch noch vom CIA gejagt, weil die sich mit dieser Geheimorganisation einlassen um die Rechte an einem vermeintlichen Ölfeld in Bolivien zu erhalten.
Für James wird es auch nicht dadurch besser das sie ihm den ganzen technischen Unsinn (Lasersäge in der Armbanduhr, tauchender Lotus Esprit) abgenommen haben. Er muss jetzt viel selber machen, rennen und so weiter. Leider neigt er dazu gelegentlich mal einen
Aston Martin kaputt zu fahren, was ich ihm irgendwie nachtrage. Einen Aston fährt man nicht kaputt, das gehört sich nicht.
Aber ansonsten finde ich sein Leben schon beneidenswert. Vermutlich ist ein großer Teil der männlichen Leser (und ein Teil der weiblichen) hier meiner Meinung.
Denn wollen wir nicht irgendwie alle in einem Aston nach den Bösen fahnden? Die Welt mit einem gezielten Schuss aus einer Walther PPK retten und immer irgendwelche glutäugigen, bolivianischen Agentinnen aus den Flammen retten?
Guten Fang da draussen, wo immer ihr auch jagt.
Tags: Leben , Bond, Single Lifestyle, Sex 'n twobridges,
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